Wenn aus solchen Höhen die Plakate der AfD mit langen Harken heruntergerissen werden, so ist das nicht nur Zerstörung fremden Eigentums.
Wenn die Plakate danach auf Bierdeckelgröße zerschnitten und unter die Laternen im Gras verstreut werden, wie am Erftstadt-Liblarer Bahnhof geschehen, so kann man das durchaus als einen von blinder, ungezügelter Wut gesteuerten Vandalismus bezeichnen.
Nahezu in allen Wahlbezirken des Rhein-Erft-Kreises nimmt die Polizei mit Ruhe und Gelassenheit entsprechende Anzeigen auf, wohl wissend, dass nahezu in keinem Fall die Täter ermittelt werden können. Es ist unerträglich, was sich eine Partei des demokratischen Spektrums in unserer Republik mit Rechtsstaatlichkeit alles gefallen lassen muss. Wie lange kann das noch gut gehen?